
Künstlerin, Kreativforscherin
Entdecke mit mir die Freiheit der Selbstentfaltung durch das intuitive Malen. Ich bin davon überzeugt, das Intuitive Kunstgestaltung uns verbindet - in Gemeinschaft und mit uns Selbst. Sie fördert Sebstwirksamkeit und Selbstvertrauen. Ein riesiger Schatz in dieser sich so schnell wandelnden Zeit.
DAS BIN ICH
Kreativforscherin, Künstlerin, Netzwerkerin, Ideengeberin und aufmerksame Begleiterin


Mit meinem fundierten Wissen aus der Begleitung von Kindern im Kindergarten, meinen eigenen 3 Kindern, meiner eigenen Kunstpraxis, und meinen zahlreichen Aus-und Fortbildungen, sowie mein Studium der Kunst, habe ich Methoden, Wahrnehmungsübungen, Fragetechniken und Settings entwickelt. Diese ermöglichen Kindern, sowie Erwachsenen spielerisch und in Freiheit zur eigenen ARTentfaltung zu gelangen.
Wie bin ich zu dieser Arbeit gekommen?
Ein tiefer Einblick:
Gelernt, studiert und gelebt habe ich Freie Kunst an der Alanushochschule in Bonn/Alfter, Sozialpädagogik an der Ev. Fachhochschule Hannover, mit dem Schwerpunkt Ökologie im Sozialen Zusammenhang, und Erzieherin.
Es folgten Fortbildungen und Weiterbildungen in Kunsttherapie, Point Zero Paiting nach Michele Cassou bei Katrin Franckenberg und Malen im MalRaum Rodgau nach Arno Stern von Yvonne Rebmann.
So dann habe ich mein Eigenes daraus gemacht.
Viele Lebenslaufbeschreibungen fangen an mit:
Ich malte schon als kleines Kind, oder ich war schon als Kind unendlich kreativ.....doch bei mir war es irgendwie nicht so (glaube ich).
An eine kreative Kindheit kann ich mich nicht erinnern. Ich erinnere mich wie ich zwischen den Blumen meiner Oma saß und mit meinem Meerschweinchen Moritz geredet habe. Ich liebte ihren Garten! Ich fing erst in der Pubertät an mich zu Äußern, mit Graffities unter Eisenbahnbrücken und Tunnels.
Ich habe Erinnerungen an einen grausamen Kunstunterricht in der Schule. Ich hatte so eine tolle Mutter, die mir die aufgetragenen Bilder zu Hause zu Ende gemalt hat, da ich so gar keine Lust hatte irgendetwas Vorgegebenes zu malen.
Ich kann mich erinnern wie ich so haargenau eine Robbe abmodelliert habe, in der Ausbildung als Erzieherin, weil das die Aufgabe war. Sie war meines Erachtens nach so perfekt, das für mich innerlich eine Welt zusammenbrach, als ich nur eine 2 als Bewertung bekommen habe. Meine Nachbarin hingegen eine 1, für ihre "individuelle Darstellung", weil sie die Schwanzflosse in einer Drehung moduliert hat!!!
Ich verstand die Welt nicht mehr! Zuerst habe ich gelernt alles korrekt nachzumachen, dann galt es auf einmal als kreativ, wenn man etwas anderes machte als eigentlich gesagt oder als Aufgabe gestellt wurde!
So entbrannte in mir die Frage: Was soll das mit dieser Kreativität? Ich begann zu forschen.
In meiner Ausbildung als Erzieherin zog es mich immer zur Kreativecke, zu Angeboten im Gestalten. Ich beobachtete wie die Kinder schöpferisch tätig wurden mit Farbe, Papier, Stifte ganz aus sich heraus, ohne Vorgaben - und ich hatte alternativdenkende Dozenten und Lehrer zu dieser Zeit. Ich hinterfragte alles und lehnte Schablonenarbeit ab, die ein vorgefertigtes Ziel hatten. Ich lernte einen kreativen Raum zu schaffen, in der etwas unvorhersehbares passieren durfte.
Ich selbst nahm mir immer mehr den Raum mein Inneres zum Ausdruck zu bringen. In der kleinsten Ecke eines WG Zimmers - im Zeichnen in kleinen Büchern.
Im Studium der Sozialen Arbeit wurde meine Frage nach der Energie die Kreativität hervorbringt konkreter. Ich befasste mich theoretisch mit der Kunst - Soziale Plastik, Beuys, nahm viele kreative Projekte unter die Lupe....ich arbeitete kreativ mit Menschen. Und schrieb meine Diplomarbeit für die Soziale Arbeit unter dem Titel:
Sinnlich da sein -
Wie die Wahrnehmung unser Handeln bestimmt. Ein Ansatz für Konzepte der Sozialen Arbeit.
In diese Zeit kam so etwas wie ein spirituelles Erwachen, da ich durch einen wundervollen Professor - Menschen- in eine Welt geführt wurde, die Philosophie, Körper und Wahrnehmung verband. Ich fühlte das Gesagte und durfte das fühlen was unbeschreiblich bleibt, da er seine Vorlesungen in der Natur abhielt, mit Arbeitseinsetzen verband, mit Pausen füllte und Meditationen durchführte. So erfuhr ich, es gibt noch mehr zwischen Himmel und Erde als wir sehen können!
Dann rettete mir das Malen wohl das Leben. Als sich meine Mutter für einen Selbsttod entschied, riss mir dies den Boden unter den Füßen weg. Ich nahm eine Auszeit, reiste mit dem Fahrrad durch Italien und malte, schrieb und lies die Natur und Menschen auf mich wirken. Hierbei habe ich erfahren, das das Malen mit unserer Seele verbunden ist. Der Ausdruck im Malen, kommt von ganz Innen.
Danach wollte ich nicht irgendein Anerkennungsjahr, in irgendeiner Institution machen. Ich begab mich auf die Suche und fand das Schloß Freudenberg in Wiesbaden. Das Erfahrungsfeld der Sinne und des Denkens.
www.schloßfreudenberg.de
Hier vermochte alles zu verschmelzen was ich theoretisch gelernt habe. Ich konnte meine Frage noch konkreter werden lassen: Woher kommt Bewegung welche alles lebendig werden lässt?
Nach diesem Jahr und einem weiteren Berufsjahr im Schloß Freudenberg war mir klar, ich will Kunst studieren. Ich möchte an die Wurzeln meiner Frage. Um es wirklich zu durchdringen will ich selbst künstlerisch tätig werden.
Eigentlich war mein großer Wunsch: Malen, doch ich weiß noch genau wie es in mir dachte, das ich dafür nicht gut genug bin. Ich habe mich lieber für Bildhauerei beworben,( da der Dozent sympathischer war, es einfacher war da hinein zu kommen, und ich ja gar keine "tolle Mappe" mit tollen Bildern vorzuzeigen hatte). Die Bildhauerarbeiten waren nach einem künstlerischen Trimester die Besseren, die ich stolz präsentieren konnte.
So studierte ich Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Bildhauerei an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn. Eine intensive Zeit folgte. Es gab viele Arbeiten in Norwegen - das Klavier am See, wo ich nach schräger Klaviermusik am Ufer stand und gegen den Wind, in einem weißen Kleid sang.-
Eine alte weiße Tür die im Wald stand...mit dem Titel" Der Schlüssel steckt". Ich erinnere mich an eine Arbeit mitten im Niemandsland an einem See, wo ich mit einem Kreidezeichner für Sportplätze auf die Steine am Rande des Sees gerade Linien gezogen habe. - Eine Trennung gezogen habe zum Wasser. Ich blickte ins Wasser und beobachtete die Wellenbewegungen und spürte so eine tiefe Sehnsucht nach Verbindung mit dieser Bewegung.
Diese Arbeiten habe ich einfach getan, es waren freie Arbeiten. Wir sollten irgendetwas machen. Meine Seele wollte es, es war ihr Ausdruck für mein damaliges Gefühl.
Heute - rückfühlend weiß ich, das es die Bewegung war in die ich wollte. In diese Lebendigkeit des Wassers. Ich fühlte mich getrennt von meiner Lebendigkeit - von dem Unaussprechlichem.
Dieses Gefühl des Getrenntseins habe ich angenommen, und mir erlaubt zu Malen, groß, voller Liebe in der bewussten Verbindung des Lebendigen. Ich habe mein Potential der Schöpferkraft angenommen und erlaube mir mich mit meiner Seele zu verbinden und durch meinen Körper diese auf die Erde zu bringen. Ich bin lebendig wie ich bin. Und zum Lebendigen gehört auch immer wieder das Sterben.
Künstlerisch schaffend arbeite ich in Installationen, erspüre Räume und Menschen und kreiere Ritualräume - Heilungsräume. In der Lebendigkeit in uns erfahrbar werden kann.
Daran möchte ich erinnern und ermutigen, Lebendigkeit zu entfalten. Hierfür habe ich, durch mein jahrelanges Suchen und Üben, eine Herangehensweise entwickelt, die hilft spielerisch und leicht in einen kreativen Prozess/Ausdruck zu kommen. Hier wurde die Idee geboren ein mobiles Atelier auf die Straßen zu bringen.
Ein tiefes Herzensanliegen von mir ist es , die kreative Freiheit - die Lebendigkeit von Kindern zu bewahren. Ihnen Räume zu ermöglichen, in denen sie sich selbst, ihre eigene Spur verfolgen können. Ihren eigenen Ausdruck und ihre Selle zu erkennen.
Mir ist es wichtig anderen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Ich bin nicht „die perfekte Katja“, die alles kann und alles weiß. Ich mache Fehler, falle mal in blöde Verhaltensweisen oder reagiere unbalanciert. Mir ist es wichtig, nicht auf einem Sockel der Kunst zu stehen, sondern mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Wir alle sind fehlbar – aber wir alle werden auf unserem Weg unterstützt.
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